Berliner Selber Backen – das ist mehr als nur ein Rezept; es ist ein tief verwurzeltes Erlebnis, das Kindheitserinnerungen weckt und die Küche mit einem unwiderstehlichen, süßen Duft erfüllt. Wer träumt nicht davon, in einen frisch gebackenen, goldbraunen Berliner zu beißen, dessen zarter Mantel aus Puderzucker oder Kristallzucker beim ersten Biss knistert, bevor man auf die flaumige, fruchtig gefüllte Seele des Gebäcks trifft? Ich kann Ihnen versprechen, die Freude am Selbstgemachten übertrifft jede gekaufte Variante bei Weitem. Es ist ein wahrer Genuss für die Sinne, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Die süße Geschichte eines Festtagsgebäcks
Dieses köstliche Schmalzgebäck, je nach Region auch als Krapfen, Pfannkuchen oder Faschingskrapfen bekannt, hat eine lange und reiche Tradition in unseren Breitengraden. Es ist untrennbar mit unseren Festtagen verbunden, besonders zur ausgelassenen Karnevalszeit oder als süßer Start ins neue Jahr an Silvester. Schon vor Jahrhunderten wussten die Menschen die energiespendende Süßspeise zu schätzen, die Freude und ausgelassenes Beisammensein symbolisiert. Seine Präsenz auf Festtagstafeln zeugt von seiner kulturellen Bedeutung.
Doch was macht den Berliner so unwiderstehlich beliebt und zeitlos? Es ist die perfekte Kombination aus dem unvergleichlich fluffigen Hefeteig, der im heißen Fett ausgebacken wird und dadurch seine einzigartige Leichtigkeit erhält. Gepaart mit einer süßen, oft fruchtigen Marmeladenfüllung und dem krönenden Abschluss aus Zucker, ist jeder Bissen ein kleines Fest. Es ist das Gefühl von Gemütlichkeit, purer Freude und Genuss, das dieses Gebäck so besonders macht. Wenn Sie sich fragen, wie Sie den perfekten Berliner Selber Backen können, dann sind Sie hier genau richtig. Ich lade Sie ein, mit mir in die wunderbare Welt des Hefegebäcks einzutauchen!
Zutaten:
Um Ihre eigenen, wunderbaren Berliner zu Hause zu machen, benötigen Sie eine Reihe von frischen Zutaten. Die Qualität der Zutaten ist entscheidend für den Geschmack und die Textur Ihrer Krapfen.
Für den Hefeteig:
- 500 g Weizenmehl (Type 550, für luftige Berliner)
- 75 g Zucker
- 1 Päckchen Trockenhefe (ca. 7 g) oder 20 g frische Hefe
- 250 ml lauwarme Milch (Vollmilch ist am besten für den Geschmack)
- 2 Eier (Größe M), zimmerwarm
- 75 g weiche Butter (ungesalzen)
- 1 Prise Salz
- Abrieb einer halben Bio-Zitrone (optional, aber sehr empfehlenswert für das Aroma)
- 1 Schuss Rum (optional, verhindert das Aufsaugen von zu viel Fett)
Für die Füllung (klassisch):
- Ca. 200-250 g fruchtige Konfitüre (Himbeer, Aprikose oder Erdbeer sind beliebte Klassiker), fein passiert
Zum Frittieren:
- Ca. 1,5 – 2 Liter Pflanzenöl (geschmacksneutral, z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
Zum Bestreuen und Garnieren:
- Puderzucker
- Optional: etwas Zucker und Zimt gemischt (ca. 100 g Zucker, 1 TL Zimt)
- Optional für Zuckerguss: 100 g Puderzucker, 1-2 EL Zitronensaft oder Wasser
Der perfekte Hefeteig für Ihre Berliner
Die Basis für jeden fantastischen Berliner ist ein gut gemachter Hefeteig. Nehmen Sie sich hierfür Zeit und arbeiten Sie sorgfältig – es lohnt sich, das verspreche ich Ihnen! Berliner Selber Backen beginnt mit dieser wichtigen Phase.
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Die Hefe aktivieren:
Geben Sie die lauwarme Milch (nicht heißer als 40°C, sonst stirbt die Hefe!) in eine kleine Schüssel. Sollten Sie frische Hefe verwenden, bröseln Sie diese hinein und lösen Sie sie mit einem Teelöffel des Zuckers auf. Bei Trockenhefe rühren Sie diese direkt mit einem Teelöffel Zucker in die lauwarme Milch. Lassen Sie diese Mischung für etwa 5-10 Minuten an einem warmen Ort stehen. Sie sollten sehen, wie sich kleine Bläschen bilden und die Mischung leicht schaumig wird – das ist ein Zeichen dafür, dass Ihre Hefe aktiv ist und bereit ist, den Teig aufgehen zu lassen. Wenn nichts passiert, ist Ihre Hefe möglicherweise nicht mehr aktiv, und Sie sollten eine neue verwenden.
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Die Zutaten vermengen:
Sieben Sie das Mehl in eine große Rührschüssel. Das Sieben sorgt für ein luftigeres Ergebnis. Geben Sie den restlichen Zucker, das Salz und den Zitronenabrieb (falls verwendet) hinzu und vermischen Sie alles kurz. Formen Sie in der Mitte eine Mulde. Gießen Sie die aktivierte Hefemilchmischung in diese Mulde. Schlagen Sie die beiden zimmerwarmen Eier in eine separate Schüssel und geben Sie diese ebenfalls in die Mulde. Fügen Sie nun die weiche Butter (in kleinen Stücken) und den Schuss Rum (falls verwendet) hinzu. Tipp: Alle Zutaten sollten zimmerwarm sein, damit der Hefeteig optimal aufgehen kann.
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Das Kneten des Teiges:
Dies ist einer der wichtigsten Schritte beim Berliner Selber Backen. Beginnen Sie, alle Zutaten von der Mitte aus nach außen zu vermischen, bis sich alles zu einem groben Teig verbindet. Nehmen Sie den Teig dann entweder auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche oder verwenden Sie eine Küchenmaschine mit Knethaken. Kneten Sie den Teig kräftig für mindestens 10-15 Minuten. Wenn Sie von Hand kneten, bedeutet das viel Muskelarbeit! Der Teig sollte am Ende glatt, elastisch und geschmeidig sein und sich von der Schüssel oder Ihren Händen lösen. Wenn Sie ein Stück Teig dünn auseinanderziehen, sollte er fast durchsichtig sein (Fenstertest), ohne sofort zu reißen. Ist der Teig zu klebrig, geben Sie löffelweise etwas mehr Mehl hinzu. Ist er zu trocken, tröpfeln Sie etwas Milch nach.
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Der erste Gärprozess (Gehzeit):
Formen Sie den gekneteten Teig zu einer Kugel und legen Sie ihn zurück in die leicht gefettete (z.B. mit etwas Rapsöl) Rührschüssel. Decken Sie die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch oder Frischhaltefolie ab, um ein Austrocknen der Oberfläche zu verhindern. Stellen Sie den Teig an einen warmen Ort ohne Zugluft. Ideal ist eine Temperatur von etwa 25-30°C, zum Beispiel in der Nähe einer Heizung oder im leicht angewärmten (nicht heißen!) Ofen. Lassen Sie den Teig hier für mindestens 1 bis 1,5 Stunden gehen, oder bis sich sein Volumen deutlich verdoppelt hat. Geduld ist hier der Schlüssel! Ein gut aufgegangener Teig ist die Grundlage für luftige Berliner. Manchmal kann es auch länger dauern, je nach Raumtemperatur und Hefestärke.
Berliner formen und zum zweiten Mal gehen lassen
Nach der ersten Gehzeit ist es an der Zeit, dem Teig die klassische Berliner Form zu geben. Dieser Schritt erfordert etwas Sorgfalt, damit Ihre Krapfen schön rund und gleichmäßig werden.
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Teig vorbereiten:
Nehmen Sie den Teig vorsichtig aus der Schüssel und legen Sie ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Drücken Sie den Teig sanft zusammen, um die überschüssige Luft herauszulösen (dies nennt man “Entgasen”). Aber nicht zu fest, wir wollen die mühsam gebildeten Gasbläschen nicht komplett zerstören!
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Teig ausrollen:
Rollen Sie den Hefeteig mit einem Nudelholz gleichmäßig auf eine Dicke von etwa 1,5 bis 2 cm aus. Achten Sie darauf, dass der Teig nicht zu dünn wird, sonst werden die Berliner später zu flach. Die Dicke ist entscheidend für die spätere Fluffigkeit. Versuchen Sie, eine möglichst gleichmäßige Dicke über die gesamte Fläche zu erzielen.
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Berliner ausstechen:
Verwenden Sie eine runde Ausstechform (oder ein Glas) mit einem Durchmesser von etwa 7-8 cm, um Kreise aus dem Teig auszustechen. Tauchen Sie den Ausstecher vor jedem Stich kurz in etwas Mehl, damit der Teig nicht daran kleben bleibt. Legen Sie die ausgestochenen Teiglinge mit ausreichend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Kneten Sie die Teigreste vorsichtig wieder zusammen, rollen Sie sie erneut aus und stechen Sie weitere Berliner aus, bis der Teig aufgebraucht ist. Aus dieser Menge Teig sollten Sie etwa 12-15 Berliner erhalten.
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Zweiter Gärprozess (zweite Gehzeit):
Decken Sie die ausgestochenen Berliner locker mit einem sauberen Küchentuch oder Frischhaltefolie ab, damit sie nicht austrocknen. Stellen Sie sie erneut an einen warmen Ort und lassen Sie sie für weitere 30-45 Minuten gehen. Sie sollten deutlich an Volumen zugenommen haben und sich sehr leicht und luftig anfühlen, wenn Sie sie vorsichtig anheben. Ein kleiner Trick zur Kontrolle: Wenn Sie einen Berliner vorsichtig ins Wasser legen würden, sollte er schwimmen – das zeigt, dass genügend Luft im Teig ist und er bereit zum Frittieren ist. Dieser zweite Gärprozess ist ebenso wichtig wie der erste, da er für die gewünschte lockere Textur und das charakteristische “Weiße Band” Ihrer Berliner sorgt.
Das Frittieren: Der Schlüssel zum goldbraunen Berliner
Das Frittieren ist der Moment, in dem die Teiglinge zu den uns bekannten, leckeren Berlinern werden. Hier ist Präzision bei der Temperatur entscheidend für ein perfektes Ergebnis. Jetzt wird aus dem “Berliner Selber Backen” eigentlich ein “Berliner Selber Frittieren”!
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Frittieröl erhitzen:
Geben Sie das Pflanzenöl in einen großen, hohen Topf oder eine Fritteuse. Die Ölmenge sollte so bemessen sein, dass die Berliner darin schwimmen können und nicht den Boden berühren. Erhitzen Sie das Öl langsam auf eine Temperatur von 170-175°C. Ein Frittierthermometer ist hier Gold wert! Wenn Sie keines haben, können Sie einen Holzstieltest machen: Halten Sie einen Holzkochlöffel oder ein Holzstäbchen ins Öl. Wenn sich kleine Bläschen daran bilden und aufsteigen, ist das Öl heiß genug. Ist es zu heiß, raucht es und die Berliner werden außen schnell dunkel, bleiben aber innen roh. Ist es zu kalt, saugen sich die Berliner voll mit Fett und werden labbrig.
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Berliner frittieren:
Legen Sie vorsichtig nur 2-3 Berliner auf einmal in das heiße Öl, je nachdem, wie groß Ihr Topf ist. Überladen Sie den Topf nicht, da dies die Öltemperatur zu stark senkt und die Berliner dann zu viel Fett aufsaugen. Die Berliner sollten die Oberseite nach unten ins Öl gelegt werden, also die Seite, die beim Gehen nach oben zeigte. Decken Sie den Topf sofort mit einem Deckel ab und lassen Sie die Berliner für etwa 2-3 Minuten frittieren. Durch den Deckel bleibt der Dampf im Topf, was den Berlinern hilft, noch weiter aufzugehen und ein schönes “weißes Band” zu bilden. Entfernen Sie dann den Deckel, wenden Sie die Berliner vorsichtig mit einem Schaumlöffel oder einer Zange und frittieren Sie sie auf der zweiten Seite für weitere 2-3 Minuten, bis sie goldbraun sind. Das “weiße Band” ist ein Zeichen für einen perfekt frittierten Berliner.
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Abtropfen lassen:
Nehmen Sie die goldbraunen Berliner mit dem Schaumlöffel aus dem Öl und lassen Sie sie auf einem mit mehreren Lagen Küchenpapier ausgelegten Teller oder auf einem Rost abtropfen, um überschüssiges Fett zu entfernen. Dies ist wichtig, damit die Berliner nicht zu fettig schmecken und die Textur optimal bleibt.
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Häufige Fehler vermeiden:
Zu heißes Öl: Die Berliner werden außen sofort dunkel und verbrennen, während sie innen noch roh sind. Die Oberfläche bildet eine harte Kruste. Zu kaltes Öl: Die Berliner saugen sich voll mit Fett, werden schwer und klitschig. Das “weiße Band” entsteht nicht. Zu viele Berliner im Topf: Die Öltemperatur sinkt rapide, was zum gleichen Problem wie bei zu kaltem Öl führt. Nehmen Sie sich Zeit und frittieren Sie in kleinen Mengen.
Berliner füllen und veredeln
Nachdem Ihre Berliner goldbraun frittiert und abgekühlt sind, kommt der schönste Teil: das Füllen und das finale Veredeln. Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen!
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Füllung vorbereiten:
Die klassische Füllung ist eine fruchtige Marmelade. Ich empfehle Ihnen, die Konfitüre durch ein feines Sieb zu passieren, um Kerne oder Fruchtstücke zu entfernen. Dies sorgt für eine geschmeidige Füllung, die sich leichter spritzen lässt und ein angenehmeres Mundgefühl bietet. Füllen Sie die passierte Konfitüre in einen Spritzbeutel mit einer langen, dünnen Fülltülle. Sollten Sie keine spezielle Fülltülle besitzen, können Sie auch eine normale Lochtülle verwenden, müssen die Berliner dann aber eventuell etwas tiefer einstechen.
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Berliner füllen:
Sobald die Berliner auf Handwärme abgekühlt sind (nicht heiß, sonst läuft die Füllung wieder heraus; nicht ganz kalt, damit die Füllung schön schmilzt und sich gut verteilt), stechen Sie die Fülltülle seitlich in das weiße Band des Berliners. Drücken Sie vorsichtig, aber stetig die Konfitüre in den Berliner. Sie spüren, wie der Berliner schwerer wird und sich leicht wölbt. Füllen Sie nicht zu viel ein, da der Berliner sonst platzen kann. Etwa 20-30 g Füllung pro Berliner sind ideal. Wenn Sie das Gefühl haben, dass es ein wenig zu viel ist, ziehen Sie die Tülle langsam heraus, während Sie noch leicht drücken, um ein Auslaufen zu verhindern.
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Zuckern oder Glasieren:
Nun kommt der letzte Schliff. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- Puderzucker: Die einfachste und beliebteste Variante. Bestreuen Sie die gefüllten Berliner großzügig mit Puderzucker. Am besten funktioniert das, indem Sie sie einzeln in eine kleine Schüssel mit Puderzucker legen und vorsichtig drehen oder den Puderzucker mit einem kleinen Sieb darüberstäuben.
- Zucker-Zimt-Mischung: Für eine würzigere Note können Sie die noch warmen, aber nicht heißen Berliner (direkt nach dem Abtropfen vom Fett, aber vor dem Füllen) in einer Mischung aus Zucker und Zimt wälzen. Dadurch haftet die Mischung besser. Füllen Sie sie dann wie gewohnt.
- Zuckerguss: Wenn Sie einen Zuckerguss bevorzugen, rühren Sie Puderzucker mit etwas Zitronensaft oder Wasser glatt, bis eine zähflüssige, aber noch streichfähige Konsistenz entsteht. Tauchen Sie die Oberseite der Berliner kurz in den Guss oder streichen Sie ihn mit einem Löffel darüber. Lassen Sie den Guss dann trocknen.
Lassen Sie die Berliner nach dem Füllen und Veredeln noch kurz ruhen, bevor Sie sie genießen. Es gibt kaum etwas Befriedigenderes, als einen selbstgemachten Berliner in den Händen zu halten, den man von Grund auf, vom Hefeteig bis zur Füllung, selbst hergestellt hat. Ihre Mühe beim Berliner Selber Backen wird mit einem unvergleichlichen Geschmackserlebnis belohnt!

Fazit:
Nachdem wir nun gemeinsam durch alle Schritte dieses herrlichen Rezepts gegangen sind, möchte ich Ihnen von Herzen sagen, warum dieses Rezept für Berliner ein absolutes Muss ist und eine Bereicherung für jede Kaffeetafel oder Feierlichkeit darstellt. Es geht nicht nur darum, eine süße Köstlichkeit zu zaubern, sondern auch um die Freude am Prozess und das unvergleichliche Gefühl, etwas so Besonderes mit den eigenen Händen geschaffen zu haben. Diese Berliner, frisch aus der eigenen Küche, übertreffen oft das, was man im Handel findet – sie sind luftiger, aromatischer und haben diesen ganz besonderen, liebevollen Touch, den nur Hausgemachtes bieten kann. Ich verspreche Ihnen, die Mühe lohnt sich tausendfach, wenn Sie in den ersten, warmen Bissen dieser perfekten Gebäcke versinken.
Was dieses Rezept so unwiderstehlich macht, ist die Kombination aus der einfachen Zugänglichkeit der Zutaten und der detaillierten Anleitung, die selbst Backanfängern zu einem Erfolgserlebnis verhilft. Die goldbraune Kruste, die sanft nachgibt, um einem fluffigen, leichten Teig den Weg zu ebnen, und die süße Füllung, die bei jedem Bissen eine Geschmacksexplosion auslöst – das ist es, was unsere Berliner so einzigartig macht. Es ist ein kulinarisches Erlebnis, das weit über den bloßen Genuss hinausgeht; es ist ein Stück Tradition, das man selbst wieder aufleben lassen kann. Stellen Sie sich vor, wie stolz Sie sein werden, wenn Ihre Familie oder Freunde diese Leckereien probieren und nicht glauben können, dass Sie sie selbst gebacken haben. Das ist die Magie, die dieses Rezept für Sie bereithält.
Serviervorschläge und köstliche Variationen für Ihre Berliner
Das Schöne an selbstgemachten Berlinern ist ihre Vielseitigkeit. Traditionell werden sie mit Marmelade gefüllt – Himbeer-, Erdbeer- oder Aprikosenmarmelade sind hier die Klassiker, und ich persönlich liebe die leichte Säure der Johannisbeere, die einen wunderbaren Kontrast zur Süße des Teigs bildet. Aber lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf! Wie wäre es mit einer cremigen Vanillepuddingfüllung, einer schokoladigen Nougatcreme oder einer frischen Zitronencreme für eine unerwartete, aber unglaublich leckere Note? Für die Schokoladenliebhaber unter uns empfehle ich eine Füllung aus geschmolzener Zartbitterschokolade, die mit etwas Sahne verfeinert wurde – ein Traum! Oder wagen Sie sich an exotischere Füllungen wie Passionsfrucht-Curd oder eine Kokoscreme für einen tropischen Twist. Die Möglichkeiten sind schier endlos und warten nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
Auch bei der Dekoration gibt es Raum für Experimente. Der Klassiker ist natürlich Puderzucker, der sanft über die noch warmen Berliner gestäubt wird und eine leichte, süße Hülle bildet. Aber Sie können auch einen einfachen Zuckerguss anrühren – vielleicht mit einem Spritzer Zitronensaft für Frische – und Ihre Berliner damit überziehen. Bunte Zuckerstreusel, Schokoladenraspeln oder gehackte Nüsse können ebenfalls für eine ansprechende Optik und zusätzliche Textur sorgen. Stellen Sie sich eine Auswahl verschiedener Berliner vor, jeder einzigartig dekoriert und gefüllt, präsentiert auf einer hübschen Platte. Das ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch für die Augen. Servieren Sie sie am besten leicht warm, vielleicht zu einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee oder Tee, und genießen Sie diesen Moment der Ruhe und des Genusses.
Ihre kulinarische Reise beginnt jetzt!
Nun ist es an der Zeit, dass Sie selbst die Ärmel hochkrempeln und in die wunderbare Welt des Berliner Selber Backen eintauchen. Glauben Sie mir, die Freude und der Stolz, die Sie empfinden werden, wenn Sie Ihre eigenen, perfekten Berliner frisch aus dem Fett heben, sind unbezahlbar. Lassen Sie sich nicht von möglichen anfänglichen Bedenken abschrecken. Jeder Schritt ist gut erklärt, und mit etwas Geduld und Liebe zum Detail werden Sie ein Ergebnis erzielen, das Sie begeistern wird.
Ich lade Sie herzlich dazu ein, dieses Rezept auszuprobieren und Ihre eigenen kulinarischen Meisterwerke zu kreieren. Und das Wichtigste: Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns! Ich bin unglaublich gespannt darauf zu hören, wie Ihre Berliner geworden sind. Haben Sie eine neue Lieblingsfüllung entdeckt? Eine besondere Dekoration ausprobiert? Oder vielleicht sogar einen ganz eigenen Twist hinzugefügt? Fotografieren Sie Ihre Kreationen und teilen Sie Ihre Erfolge! Der Austausch in der Backgemeinschaft ist etwas Wunderbares, und ich freue mich darauf, von Ihren Abenteuern in der Küche zu hören. Lassen Sie uns gemeinsam die Freude am Backen teilen und diese traditionelle Köstlichkeit hochleben lassen. Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Berliner Selber Backen: Dein Rezept für fluffige Krapfen!
Berliner selber backen: Der unvergleichliche Geschmack selbstgemachter Berliner übertrifft jeden Bäckereikauf. Dieses Rezept für fluffige Krapfen weckt Kindheitserinnerungen und füllt die Küche mit süßem Duft. Ein wahrer Genuss für die Sinne, der zu Festtagen wie Karneval und Silvester gehört.
Zutaten
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500 g Weizenmehl (Type 550)
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75 g Zucker
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1 Päckchen Trockenhefe (7 g) oder 20 g frische Hefe
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250 ml lauwarme Milch
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2 Eier (M), zimmerwarm
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75 g weiche Butter
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1 Prise Salz
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Abrieb 1/2 Bio-Zitrone (optional)
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1 Spritzer Rum-Aroma (optional)
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200-250 g fruchtige Konfitüre (passiert)
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1,5 – 2 Liter Pflanzenöl
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Puderzucker
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Optional: 100 g Zucker, 1 TL Zimt
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Optional für Zuckerguss: 100 g Puderzucker, 1-2 EL Zitronensaft oder Wasser
Anweisungen
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Step 1
Lauwarme Milch (max. 40°C), Hefe und 1 TL Zucker mischen. 5-10 Min. ruhen lassen, bis sich Bläschen bilden. -
Step 2
Mehl sieben. Restl. Zucker, Salz, Zitronenabrieb mischen. Mulde bilden. Hefe-Milch, zimmerwarme Eier, weiche Butter und Rum-Aroma (optional) hinzufügen. -
Step 3
Alles 10-15 Min. kräftig kneten (Hand oder Maschine), bis der Teig glatt und elastisch ist. -
Step 4
Teigkugel in gefettete Schüssel legen, abdecken und an einem warmen Ort (ca. 25-30°C) 1-1,5 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. -
Step 5
Teig sanft entgasen, 1,5-2 cm dick ausrollen. Mit einem bemehlten Ausstecher (7-8 cm) Kreise ausstechen. Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. -
Step 6
Ausgestochene Berliner abdecken und weitere 30-45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sie sichtbar an Volumen zugenommen haben und luftig sind (wichtig für das ‘weiße Band’). -
Step 7
1,5-2 Liter Pflanzenöl in einem hohen Topf auf 170-175°C erhitzen (Thermometer nutzen). -
Step 8
2-3 Berliner vorsichtig (Oberseite zuerst) ins heiße Öl legen. Topf mit Deckel schließen und 2-3 Min. frittieren. Wenden und weitere 2-3 Min. ohne Deckel goldbraun frittieren. -
Step 9
Berliner mit einem Schaumlöffel entnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. -
Step 10
Handwarme Berliner seitlich ins weiße Band stechen und mit passierter Konfitüre (20-30 g pro Berliner) füllen. -
Step 11
Gefüllte Berliner großzügig mit Puderzucker bestreuen, in Zucker-Zimt wälzen (wenn noch warm) oder mit Zuckerguss (Puderzucker, Zitronensaft/Wasser) überziehen. Kurz ruhen lassen und genießen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





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