Marroniroulade Traubengelee Biskuit – alleine der Name weckt Bilder von Eleganz und Genuss, die auf der Zunge zergehen. Haben Sie jemals davon geträumt, ein Dessert zu kreieren, das die herzhaften, erdigen Aromen des Herbstes mit einer leichten, fruchtigen Süße vereint? Dann sind Sie hier genau richtig! Dieses außergewöhnliche Gebäck ist mehr als nur eine Süßspeise; es ist eine Hommage an die feine Patisserie-Kunst und ein wahrer Gaumenschmaus, der die Herzen im Sturm erobert.
Die Verwendung von Marroni, den edlen Esskastanien, hat in vielen europäischen Ländern, insbesondere in den Alpenregionen, eine lange Tradition. Ob als gerösteter Snack auf Weihnachtsmärkten oder als raffinierte Zutat in süßen und herzhaften Gerichten – Marroni stehen für Gemütlichkeit und saisonalen Genuss. In Kombination mit einem spritzigen Traubengelee und einem luftigen Biskuitboden entsteht eine Geschmacksexplosion, die Tradition und moderne Raffinesse perfekt miteinander verbindet. Ich persönlich liebe dieses Gericht für seine einzigartige Balance!
Die cremige, leicht nussige Marronifüllung harmoniert wunderbar mit der belebenden Säure und der fruchtigen Süße des Traubengelees, während der zarte, luftige Biskuit alles zusammenhält und eine unwiderstehliche Textur bietet. Es ist ein Dessert, das sowohl optisch beeindruckt als auch geschmacklich auf ganzer Linie überzeugt – nicht zu schwer, aber dennoch reich an Aroma. Die Marroniroulade Traubengelee Biskuit ist perfekt für festliche Anlässe, aber auch als besondere Belohnung für sich selbst oder Ihre Liebsten geeignet. Bereiten Sie sich darauf vor, begeistert zu sein!
Zutaten:
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Für den lockeren Biskuitteig:
- 6 große Eier (Raumtemperatur für bestes Volumen)
- 150 g feiner Kristallzucker, aufgeteilt
- 1 Prise Salz
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 Teelöffel Vanilleextrakt)
- 100 g Weizenmehl (Type 405 oder Kuchenmehl)
- 50 g Speisestärke (Kartoffel- oder Maisstärke)
- 1 Teelöffel Backpulver (für zusätzliche Leichtigkeit, optional aber empfohlen)
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Für das aromatische Traubengelee:
- 500 g reife, kernlose rote oder blaue Weintrauben (zum Beispiel blaue Muskat- oder kernlose Rote Weintrauben)
- 100-150 g Gelierzucker 2:1 (oder normaler Zucker und ein Geliermittel wie Pektin)
- 2 Esslöffel frischer Zitronensaft (für die Frische und zum Aktivieren des Pektins)
- Ca. 50 ml Wasser
-
Für die samtige Maronicreme:
- 500 g vorgekochtes Maronipüree (ungesüßt, tiefgekühlt oder vakuumiert)
- 150 g weiche Butter (Raumtemperatur)
- 100 g Puderzucker (gesiebt, um Klümpchen zu vermeiden)
- 2 Esslöffel Rum (hochwertiger brauner Rum oder Maronenlikör für eine intensivere Note), optional
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 250 ml Schlagsahne (mindestens 30 % Fettgehalt)
- 1 Päckchen Sahnesteif (oder zwei Teelöffel San-apart)
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Zum Bestreuen und Garnieren:
- Puderzucker zum Bestäuben
- Optional: Frische Minzblätter
- Optional: Geriebene Schokolade oder Schokoladenraspeln
Vorbereitung: Das exquisite Traubengelee ansetzen
- Zuerst widmen wir uns der Zubereitung des Traubengelees, da dieses ausreichend Zeit zum Gelieren benötigt. Idealerweise bereiten Sie es sogar am Vortag zu, um eine perfekte Festigkeit zu gewährleisten. Beginnen Sie damit, die Weintrauben gründlich zu waschen und von ihren Stielen zu befreien. Achten Sie darauf, dass keine kleinen Stielreste zurückbleiben, da diese den Genuss trüben könnten. Ich finde, die sorgfältige Vorbereitung der Früchte ist das A und O für ein makelloses Gelee.
- Geben Sie die sauberen Weintrauben in einen Topf und fügen Sie etwa 50 ml Wasser hinzu. Das Wasser hilft, dass die Trauben nicht sofort am Boden anhaften, bevor sie ihren eigenen Saft abgeben. Bringen Sie das Ganze zum Kochen und lassen Sie es dann bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 10-15 Minuten sanft köcheln, bis die Trauben weich sind und aufplatzen. Dadurch lösen sich die Aromen und der Saft optimal. Sie werden merken, wie der Duft der Trauben den Raum erfüllt – ein wunderbarer Vorgeschmack!
- Nun ist es an der Zeit, den Saft zu extrahieren. Sie können die gekochten Trauben entweder durch ein feines Sieb passieren, dabei mit einem Löffel gut ausdrücken, um möglichst viel Saft zu gewinnen, oder einen Dampfentsafter verwenden. Wenn Sie ein Sieb nutzen, ist es wichtig, dass wirklich nur der reine Saft und das Fruchtfleisch ohne Schalen- oder Kernreste durchkommen. Für eine besonders klare Gelierkonsistenz, die ich persönlich bevorzuge, können Sie den Saft auch noch einmal durch ein Mulltuch oder einen Kaffeefilter seihen. Dieser Schritt ist entscheidend für die Reinheit des Gelees.
- Messen Sie den gewonnenen Traubensaft ab. Geben Sie den Saft zusammen mit dem Gelierzucker 2:1 (oder normalem Zucker und dem Geliermittel Ihrer Wahl, gemäß Packungsanleitung) und dem frischen Zitronensaft in einen sauberen Topf. Der Zitronensaft ist nicht nur für die geschmackliche Komponente wichtig, er sorgt für eine angenehme Frische und gleicht die Süße aus, sondern auch, um das Pektin im Gelierzucker zu aktivieren und somit die Gelierfähigkeit zu verbessern. Ich füge immer gerne etwas mehr Zitrone hinzu, da dies die Fruchtigkeit unterstreicht.
- Lassen Sie die Mischung unter ständigem Rühren aufkochen und für etwa 3-4 Minuten sprudelnd kochen. Achten Sie darauf, dass es wirklich kräftig sprudelt, um die Gelierung zu gewährleisten. Führen Sie eine Gelierprobe durch: Geben Sie einen Teelöffel des heißen Gelees auf einen kalten Teller und lassen Sie es kurz abkühlen. Wenn es fest wird und Fältchen zieht, wenn Sie mit dem Finger darüberfahren, ist es perfekt. Sollte es noch zu flüssig sein, kochen Sie es noch eine Minute länger und wiederholen Sie die Probe. Vertrauen Sie auf die Gelierprobe!
- Füllen Sie das fertige Traubengelee in eine saubere, flache Schale oder Form und lassen Sie es bei Raumtemperatur abkühlen, bevor Sie es für mindestens 4 Stunden, besser noch über Nacht, im Kühlschrank vollständig durchgelieren lassen. Eine feste Konsistenz des Gelees ist entscheidend, damit es sich später gut auf dem Biskuit verteilen lässt und nicht verläuft. Es wäre doch schade, wenn die Füllung beim Anschneiden davonfließen würde, oder?
Die Kunst des Biskuitbackens: Der Grundstein der Marroniroulade
- Heizen Sie Ihren Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Legen Sie ein Backblech (ca. 30×40 cm) sorgfältig mit Backpapier aus. Das Backpapier sollte etwas über die Ränder hinausstehen, um das spätere Handling zu erleichtern, wenn wir den Biskuit stürzen. Ein kleiner Trick, der viel Frustration erspart!
- Trennung ist hier der Schlüssel zum Erfolg: Trennen Sie die Eier sehr sorgfältig. Geben Sie das Eiweiß in eine sehr saubere, fettfreie Schüssel und das Eigelb in eine andere. Ich kann es nicht oft genug betonen: Achten Sie darauf, dass kein einziges Tröpfchen Eigelb ins Eiweiß gelangt, da dies das Aufschlagen des Eischnees unwiederbringlich beeinträchtigen würde. Eine kleine Unachtsamkeit kann hier den ganzen Teig ruinieren.
- Beginnen Sie mit dem Eiweiß: Schlagen Sie es mit einer Prise Salz in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer auf mittlerer bis hoher Stufe steif. Die Prise Salz hilft, den Eischnee zu stabilisieren. Sobald es anfängt, schaumig zu werden, rieseln Sie etwa die Hälfte des Zuckers (ca. 75 g) und den Vanillezucker (oder Vanilleextrakt) langsam ein, während Sie weiterschlagen. Schlagen Sie weiter, bis ein sehr fester, glänzender Eischnee entsteht, der Spitzen bildet, wenn Sie den Quirl herausziehen. Dieser Eischnee ist das Geheimnis für die unglaubliche Leichtigkeit Ihres Biskuits; er muss wirklich standfest sein.
- Wenden Sie sich nun dem Eigelb zu: Schlagen Sie das Eigelb mit dem restlichen Zucker (ca. 75 g) in einer separaten Schüssel schaumig. Schlagen Sie, bis die Mischung hellgelb und cremig ist und ihr Volumen deutlich vergrößert hat. Das kann je nach Küchenmaschine 3-5 Minuten dauern. Sie werden sehen, wie sich die Farbe verändert und die Masse luftiger wird – das ist genau richtig!
- Vermengen Sie die trockenen Zutaten: Sieben Sie das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver gemeinsam in eine kleine Schüssel. Das Sieben ist ein entscheidender Schritt, um Klümpchen zu vermeiden und die Zutaten zu belüften, was ebenfalls zur Leichtigkeit des Biskuits beiträgt. Ich wiederhole: Nicht unterschätzen!
- Heiraten Sie die Massen: Geben Sie etwa ein Drittel des steifen Eischnees vorsichtig zur Eigelbmasse und heben Sie ihn mit einem Teigschaber oder Schneebesen unter. Seien Sie hierbei sehr behutsam, um nicht zu viel Luft aus der Masse zu schlagen. Fügen Sie dann abwechselnd den restlichen Eischnee und die gesiebte Mehlmischung in zwei bis drei Portionen hinzu. Heben Sie alles mit sehr leichten, ziehenden Bewegungen unter, bis gerade so alles miteinander verbunden ist. Überrühren Sie den Teig nicht, sonst verliert er seine Luftigkeit und Ihr Biskuit wird zäh – das wollen wir auf keinen Fall!
- Verteilen und Backen: Streichen Sie den Biskuitteig gleichmäßig und nicht zu dick auf das vorbereitete Backblech. Achten Sie darauf, dass der Teig bis in die Ecken reicht, damit Sie eine schöne, rechteckige Basis für Ihre Roulade erhalten.
- Backen Sie den Biskuit für etwa 10-12 Minuten im vorgeheizten Ofen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Der Teig ist fertig, wenn er goldgelb ist, sich beim leichten Andrücken federnd anfühlt und sich die Ränder leicht vom Backpapier lösen. Achten Sie darauf, den Biskuit nicht zu lange zu backen, sonst wird er trocken und bricht beim Rollen. Ein zu trockener Biskuit lässt sich kaum rollen, ohne dass er reißen würde.
- Die wichtige Rolle: Während der Biskuit noch heiß ist (direkt nach dem Backen!), stürzen Sie ihn vorsichtig auf ein sauberes, mit Puderzucker bestreutes Küchentuch. Ich empfehle, das Puderzucker großzügig zu verwenden, da es das Ankleben verhindert und den Biskuit zusätzlich aromatisiert. Ziehen Sie das Backpapier vorsichtig ab. Rollen Sie den noch warmen Biskuit samt Küchentuch von der langen Seite her fest auf. Das Aufrollen im warmen Zustand ist essenziell, da der Biskuit sonst später bricht. Lassen Sie die aufgerollte Biskuitrolle im Küchentuch vollständig auskühlen. Dies kann eine Weile dauern, aber Geduld zahlt sich aus und garantiert eine perfekte Rolle.
Die cremige Maronicreme: Das Herzstück der Roulade
- Bereiten Sie die Maronicreme vor, sobald der Biskuit vollständig abgekühlt ist. Stellen Sie sicher, dass sowohl die Butter als auch das Maronipüree Raumtemperatur haben, damit sich alles gut verbinden lässt und keine Klümpchen entstehen. Raumtemperatur ist hier wirklich der Schlüssel zu einer geschmeidigen Creme!
- Geben Sie die weiche Butter in eine Schüssel und schlagen Sie sie mit dem Handmixer schaumig. Sie sollte hell und cremig sein, fast weiß. Das Schlagen der Butter sorgt für eine luftige Basis der Creme.
- Sieben Sie den Puderzucker über die Butter und schlagen Sie ihn gemeinsam mit der Butter weiter, bis eine sehr helle, luftige Buttercreme entsteht. Dies dauert einige Minuten und sollte gründlich geschehen, um eine zarte Textur zu erhalten.
- Fügen Sie das Maronipüree, den Rum (falls verwendet) und den Vanilleextrakt hinzu. Schlagen Sie alles gut miteinander, bis eine homogene, glatte und aromatische Maronimasse entsteht. Achten Sie darauf, dass keine Maroni-Klumpen mehr vorhanden sind. Wenn Ihr Maronipüree sehr faserig ist, können Sie es vorab durch ein Sieb streichen, um eine besonders feine Creme zu bekommen. Der Rum verstärkt das Maronenaroma auf eine wunderbare Weise, aber auch ohne ist die Creme köstlich.
- In einer separaten, sehr sauberen Schüssel schlagen Sie die kalte Schlagsahne mit dem Sahnesteif (oder San-apart) steif. Achten Sie darauf, die Sahne nicht zu überschlagen, sonst wird sie grießig. Sie sollte fest genug sein, um Spitzen zu bilden, aber noch cremig. Eine kalte Schüssel und kalte Sahne sind hier von Vorteil!
- Heben Sie nun die geschlagene Sahne vorsichtig und in zwei bis drei Portionen unter die Maronimasse. Verwenden Sie einen Teigschaber und arbeiten Sie mit sanften, unterhebenden Bewegungen, um die Luftigkeit der Creme zu erhalten. Das Ergebnis sollte eine leichte, luftige und dennoch reichhaltige Creme sein, die auf der Zunge zergeht und perfekt mit dem Biskuit und dem Gelee harmoniert.
Die Marroniroulade Traubengelee Biskuit vollenden: Füllen und Formen
- Sobald der Biskuit komplett kalt ist, rollen Sie ihn vorsichtig aus dem Küchentuch. Er sollte nun eine schöne, flexible Form behalten haben. Legen Sie ihn auf eine saubere Arbeitsfläche. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt, denn ein gebrochener Biskuit wäre ärgerlich nach all der Mühe.
- Verteilen Sie zuerst das gut durchgekühlte und feste Traubengelee gleichmäßig auf der gesamten Oberfläche des Biskuits, lassen Sie dabei an einer Längsseite einen kleinen Rand (etwa 1-2 cm) frei. Dies verhindert, dass das Gelee beim Aufrollen herausgedrückt wird. Die Schicht sollte nicht zu dick sein, aber ausreichend, um den fruchtigen Kontrast zu bieten. Ich liebe, wie das leuchtende Gelee schon jetzt die Vorfreude weckt!
- Verteilen Sie nun die fertige Maronicreme großzügig über dem Traubengelee. Auch hier lassen Sie den kleinen Rand an der Längsseite frei. Achten Sie darauf, dass die Schicht gleichmäßig ist, damit die Roulade später eine schöne Form hat. Sie können die Creme ruhig etwas dicker auftragen, die Maronencreme ist das Herzstück unserer Roulade!
- Rollen Sie den Biskuit nun sehr vorsichtig und fest von der Seite, die zuerst mit Gelee und Creme bedeckt wurde, auf. Rollen Sie dabei straff, um Lufteinschlüsse zu vermeiden, aber nicht so fest, dass die Füllung an den Seiten herausquillt oder der Biskuit bricht. Das Herausdrücken kleiner Mengen Creme ist normal; diese können Sie später einfach abstreichen. Es ist ein wenig wie eine Operation – Präzision ist gefragt!
- Sobald die Roulade komplett aufgerollt ist, legen Sie sie vorsichtig mit der Naht nach unten auf eine Servierplatte oder ein Schneidebrett. Um der Roulade eine noch bessere Form zu geben und sie zu festigen, können Sie sie in Backpapier einwickeln und für mindestens 2-3 Stunden, idealerweise länger, im Kühlschrank kalt stellen. Dies gibt der Creme Zeit, sich zu festigen, und die Aromen können sich wunderbar verbinden. Eine gut gekühlte Roulade lässt sich auch viel besser schneiden und offenbart beim Anschnitt eine perfekte Spiralform. Ich finde, die Wartezeit lohnt sich immer!
Präsentation und Genuss: Das Finale
- Kurz vor dem Servieren nehmen Sie die Marroniroulade aus dem Kühlschrank. Falls gewünscht, können Sie die Enden der Roulade mit einem scharfen Messer sauber abschneiden, um eine ansprechende Optik zu erzielen. Diese kleinen Endstücke sind oft mein persönlicher “Chef’s Treat”!
- Bestäuben Sie die gesamte Oberfläche der Roulade großzügig mit Puderzucker. Dies verleiht der Roulade ein elegantes Aussehen, ähnlich einer Schneelandschaft, und einen zusätzlichen Hauch von Süße.
- Für eine noch ansprechendere Optik und einen feinen Geschmackskontrast können Sie die Roulade mit frischen Minzblättern und/oder geriebener Schokolade oder feinen Schokoladenraspeln garnieren. Die Schokolade harmoniert wunderbar mit den Maronen, und die Minze sorgt für einen frischen Farbtupfer, der die Sinne belebt. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!
- Schneiden Sie die Marroniroulade Traubengelee Biskuit mit einem scharfen, leicht angefeuchteten Messer in etwa 2-3 cm dicke Scheiben und servieren Sie sie. Jedes Stück ist ein kleines Kunstwerk, das die luftige Leichtigkeit des Biskuits, die fruchtige Süße des Traubengelees und die herbstliche Cremigkeit der Maronencreme perfekt vereint. Lassen Sie es sich schmecken! Diese Roulade ist nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein echter Hingucker auf jeder Kaffeetafel oder als Dessert und wird Ihre Gäste begeistern.

Fazit:
Nachdem wir uns durch die einzelnen Schritte dieses wunderbaren Rezepts gearbeitet haben, bin ich überzeugt, dass Sie am Ende ein Dessert in Händen halten, das nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch geschmacklich auf ganzer Linie überzeugt. Diese Marroniroulade Traubengelee Biskuit ist weit mehr als nur eine Süßspeise; sie ist ein Erlebnis für die Sinne, eine Symphonie aus erdigen, süßen und leicht herben Noten, die perfekt miteinander harmonieren. Ich habe mir bei der Entwicklung dieses Rezepts viel Mühe gegeben, eine Balance zu finden, die sowohl Liebhaber traditioneller Geschmäcke anspricht als auch jene überrascht, die gerne Neues entdecken.
Die Kombination des zarten, luftigen Biskuitteigs, der förmlich auf der Zunge schmilzt, mit der reichhaltigen, cremigen Marronifüllung ist bereits für sich genommen ein Gedicht. Doch die wahre Magie entfaltet sich erst durch die Zugabe des fruchtig-frischen Traubengelees. Es durchbricht die Süße der Kastanie auf eine so elegante Weise und fügt eine leichte Säure hinzu, die das gesamte Geschmackserlebnis unglaublich ausgewogen und spannend macht.
Sie werden feststellen, dass jeder Bissen eine kleine Entdeckungsreise ist
– mal dominiert die Nussigkeit, dann wieder die Fruchtigkeit, gefolgt von der samtigen Textur des Biskuits. Es ist diese Komplexität und doch gleichzeitig Harmonie, die diese Roulade zu einem absoluten Muss für jede Kaffeetafel oder als krönenden Abschluss eines festlichen Menüs macht. Ich bin wirklich stolz darauf, Ihnen dieses Rezept präsentieren zu dürfen, da es meiner Meinung nach das Beste aus allen Welten vereint: Eleganz, Geschmackstiefe und eine gewisse nostalgische Wärme, die an gemütliche Herbsttage erinnert.
Aber wie genießen Sie dieses Prachtstück am besten? Nun, ich persönlich finde, dass ein kleines Stück dieser Marroniroulade Traubengelee Biskuit am besten zu einer frisch gebrühten Tasse Kaffee oder einem kräftigen Schwarztee passt. Die leichten Röstaromen des Kaffees oder die herbale Note des Tees bilden einen wunderbaren Kontrast zur Süße der Roulade und runden das Geschmackserlebnis ab. Für einen noch luxuriöseren Genuss empfehle ich Ihnen, dazu einen kleinen Schuss süßen Dessertwein, vielleicht einen Muskateller oder einen Eiswein, zu servieren. Die fruchtigen Noten des Weins können das Traubengelee noch hervorheben und die gesamte Komposition auf ein neues Niveau heben. Eine kleine Garnitur aus frischen Trauben oder ein paar kandierten Maroni kann das Dessert optisch und geschmacklich weiter aufwerten und zeigt, mit wie viel Liebe zum Detail Sie gearbeitet haben.
Stellen Sie sich vor, wie Sie Ihre Gäste mit dieser Kreation beeindrucken werden!
Was die Variationen betrifft, so sind Ihrer Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Wenn Sie experimentierfreudig sind, könnten Sie beispielsweise das Traubengelee durch ein anderes Fruchtgelee ersetzen – ein Johannisbeer- oder Cassisgelee würde ebenfalls eine schöne Säurekomponente einbringen. Oder wie wäre es mit einem Hauch von Rum oder Cognac in der Marronifüllung für eine erwachseneren Geschmack? Ein kleiner Schuss würde die nussigen Aromen noch intensivieren und der Füllung eine zusätzliche Tiefe verleihen. Für eine saisonale Abwandlung könnten Sie im Herbst auch etwas Zimt oder Spekulatiusgewürz in den Biskuitteig einarbeiten, um die wärmenden Aromen noch stärker zu betonen. Ich habe auch schon davon geträumt, die Roulade mit dunkler Schokolade zu überziehen oder sie mit gerösteten Haselnüssen zu bestreuen, um noch mehr Textur und Geschmack hinzuzufügen. Jede dieser kleinen Anpassungen kann das Rezept neu interpretieren und es perfekt an Ihre persönlichen Vorlieben anpassen, ohne dabei den Kern der Marroniroulade Traubengelee Biskuit zu verlieren.
Nun bleibt mir nur noch eines zu sagen: Ich ermutige Sie von ganzem Herzen, dieses Rezept selbst auszuprobieren! Lassen Sie sich nicht von den vermeintlich vielen Schritten abschrecken. Jeder einzelne Schritt ist machbar und das Ergebnis wird alle Mühen mehr als belohnen. Es ist ein wunderbares Gefühl, etwas so Köstliches und Beeindruckendes mit den eigenen Händen geschaffen zu haben.
Es ist eine kulinarische Reise, die Sie nicht bereuen werden
und die Ihnen bestimmt viele Komplimente einbringen wird. Wenn Sie diese Roulade zubereitet haben, würde ich mich riesig freuen, von Ihren Erfahrungen zu hören. Teilen Sie Ihre Kreationen, Ihre kleinen Anpassungen oder einfach nur Ihre Begeisterung mit mir und der Community. Erzählen Sie uns, wie es geschmeckt hat, welche Reaktionen Sie von Ihren Liebsten erhalten haben und ob Sie vielleicht schon an eine Variation für das nächste Mal denken. Ihre Geschichten und Bilder sind eine große Inspiration für mich und andere Backbegeisterte. Also, ran an die Backformen und viel Spaß beim Zubereiten und Genießen dieser einzigartigen Marroniroulade Traubengelee Biskuit!

Zarte Marroniroulade mit Traubengelee & Biskuitboden
Ein außergewöhnliches Gebäck, das die herzhaften, erdigen Aromen des Herbstes mit leichter, fruchtiger Süße vereint. Diese Marroniroulade ist eine Hommage an die Patisserie-Kunst und ein Gaumenschmaus, der die cremige Maronifüllung, spritziges Traubengelee und einen luftigen Biskuit perfekt miteinander verbindet. Ideal für festliche Anlässe oder als besondere Belohnung.
Zutaten
-
Für den lockeren Biskuitteig:
-
6 große Eier
-
150 g feiner Kristallzucker
-
1 Prise Salz
-
1 Päckchen Vanillezucker
-
100 g Weizenmehl
-
50 g Speisestärke
-
1 Teelöffel Backpulver
-
Für das aromatische Traubengelee:
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500 g Weintrauben (rot oder blau)
-
125 g Gelierzucker 2:1
-
2 Esslöffel frischer Zitronensaft
-
Ca. 50 ml Wasser
-
Für die samtige Maronicreme:
-
500 g vorgekochtes Maronipüree (ungesüßt)
-
150 g weiche Butter
-
100 g Puderzucker
-
2 Esslöffel alkoholfreies Rumaroma oder Maronensirup
-
1 Teelöffel Vanilleextrakt
-
250 ml Schlagsahne
-
1 Päckchen Sahnesteif
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Zum Bestreuen und Garnieren:
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Puderzucker
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Frische Minzblätter (optional)
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Geriebene Schokolade (optional)
Anweisungen
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Step 1
Weintrauben waschen und entstielen. Mit ca. 50 ml Wasser in Topf geben, zugedeckt 10-15 Min. sanft köcheln, bis sie weich sind. Durch ein feines Sieb passieren, Saft auffangen. Saft mit Gelierzucker und Zitronensaft aufkochen und 3-4 Min. sprudelnd kochen. Gelierprobe durchführen. Gelee in flache Schale füllen, abkühlen lassen und mind. 4 Std. (ideal über Nacht) im Kühlschrank fest werden lassen. -
Step 2
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech (ca. 30×40 cm) mit Backpapier auslegen. Eier trennen. Eiweiß mit Prise Salz steif schlagen, dabei die Hälfte des Zuckers und Vanillezucker einrieseln lassen, bis es glänzend ist. Eigelb mit restlichem Zucker hellgelb und cremig schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver sieben und mischen. Ein Drittel Eischnee vorsichtig unter die Eigelbmasse heben. Abwechselnd restlichen Eischnee und Mehlmischung in 2-3 Portionen unterheben (nicht überrühren). Teig gleichmäßig auf das Blech streichen. Ca. 10-12 Min. goldgelb und federnd backen (nicht zu lange backen). -
Step 3
Biskuit heiß auf ein mit Puderzucker bestreutes Küchentuch stürzen, Backpapier abziehen. Sofort von der langen Seite her mit Tuch aufrollen. Im Tuch vollständig auskühlen lassen. -
Step 4
Butter und Maronipüree auf Raumtemperatur bringen. Weiche Butter schaumig schlagen. Gesiebten Puderzucker hinzufügen und weiterschlagen, bis die Masse hell und luftig ist. Maronipüree, alkoholfreies Rumaroma (oder Maronensirup) und Vanilleextrakt zugeben, gut verrühren bis homogen. Kalte Schlagsahne mit Sahnesteif steif schlagen. Geschlagene Sahne vorsichtig in 2-3 Portionen unter die Maronimasse heben. -
Step 5
Abgekühlten Biskuit vorsichtig ausrollen. Gut gekühltes Traubengelee gleichmäßig auf dem Biskuit verteilen, an einer Längsseite ca. 1-2 cm Rand freilassen. Maronicreme großzügig über dem Gelee verteilen, ebenfalls Rand freilassen. Biskuit von der langen Seite her vorsichtig und straff aufrollen. Roulade mit Naht nach unten auf Servierplatte legen. In Backpapier einwickeln und mind. 2-3 Std. (ideal länger) im Kühlschrank kalt stellen. -
Step 6
Vor dem Servieren Roulade aus dem Kühlschrank nehmen. Optional Enden sauber abschneiden. Großzügig mit Puderzucker bestäuben. Optional mit frischen Minzblättern und/oder geriebener Schokolade garnieren. Mit scharfem, leicht angefeuchteten Messer in ca. 2-3 cm dicke Scheiben schneiden und servieren.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





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