Blaetterteig Haehnchenpastete – allein der Gedanke an diese herzhafte Delikatesse lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen! Haben Sie sich jemals gefragt, wie man ein Gericht kreiert, das gleichzeitig so tröstlich, elegant und unglaublich schmackhaft ist? Ich persönlich finde, es gibt kaum etwas Befriedigenderes, als in die goldbraune, knusprige Hülle einer perfekt gebackenen Pastete zu schneiden und auf die saftige, cremige Füllung darunter zu stoßen. Dieses Gericht ist weit mehr als nur eine Mahlzeit; es ist eine Hommage an die Hausmannskost und ein Symbol für Wärme und Gemütlichkeit.
Ein Gericht mit Geschichte und Herz
Die Wurzeln der Hähnchenpastete reichen tief in die europäische Küche zurück, wo sie seit Jahrhunderten als nahrhafte und sättigende Speise geschätzt wird. Ob als Festmahl auf königlichen Tafeln oder als wärmende Mahlzeit für die Familie nach einem langen Tag – die Kombination aus zartem Fleisch und einer reichhaltigen Sauce unter einem Teigmantel hat Generationen begeistert. Die Verfeinerung mit Blätterteig hebt dieses klassische Gericht auf ein neues Niveau der Gaumenfreude, indem sie eine unvergleichliche Textur und Leichtigkeit hinzufügt. Es ist die Art von Gericht, das Erinnerungen weckt und neue schafft.
Was macht die Blaetterteig Haehnchenpastete so unwiderstehlich? Es ist die perfekte Harmonie der Komponenten: die zarten Hähnchenstücke, eingebettet in eine aromatische, sämige Sauce, die oft mit frischem Gemüse und Kräutern verfeinert wird, und das alles umhüllt von einem luftigen, butterzarten Blätterteig. Die einfache Zubereitung in Kombination mit dem beeindruckenden Ergebnis macht sie zu einem Favoriten für Familienessen, besondere Anlässe oder einfach nur, wenn man sich etwas Gutes tun möchte. Lassen Sie uns gemeinsam eintauchen in die Welt dieses wunderbaren Gerichts!
Zutaten:
- Für den Blätterteig:
- 2 Rollen (à ca. 275 g) gekühlter Blätterteig aus dem Kühlregal (rechteckig)
- 1 großes Ei (verquirlt, zum Bestreichen)
- Für die Hähnchenfüllung:
- 500-600 g Hähnchenbrustfilet (ohne Knochen, ohne Haut)
- 2 EL Olivenöl oder Butter
- 1 große Zwiebel (ca. 150 g), fein gewürfelt
- 2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2-3 Möhren (ca. 200 g), geschält und in kleine Würfel geschnitten
- 2 Stangen Staudensellerie (ca. 100 g), in kleine Würfel geschnitten
- 150 g frische Champignons, geputzt und geviertelt oder in Scheiben geschnitten
- 150 g tiefgekühlte Erbsen (ungesalzen)
- Für die cremige Sauce:
- 3 EL Butter
- 3 EL Mehl (Type 405 oder 550)
- 500 ml hochwertige Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe)
- 150 ml Sahne (Schlagsahne oder Kochsahne, 30-35% Fett)
- 100 ml Milch (Vollmilch oder 1,5% Fett)
- 1-2 TL getrockneter Thymian (oder 1 EL frischer Thymian, gehackt)
- 1/2 TL getrockneter Rosmarin (oder 1 TL frischer Rosmarin, gehackt)
- 1/4 TL gemahlene Muskatnuss
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Frische Petersilie (gehackt, zum Garnieren, optional)
1. Die Vorbereitung der Zutaten – Das A und O für Effizienz
Bevor wir uns in die Hitze des Gefechts stürzen, ist es entscheidend, alle Zutaten sorgfältig vorzubereiten. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für einen reibungslosen Kochablauf und lässt uns die “Blaetterteig Haehnchenpastete” in vollen Zügen genießen.
- Das Hähnchenfilet vorbereiten: Nehmen Sie die Hähnchenbrustfilets aus der Verpackung, tupfen Sie sie mit Küchenpapier trocken. Schneiden Sie jedes Filet zunächst in etwa 2-3 cm große Würfel. Achten Sie darauf, dass die Stücke möglichst gleich groß sind, damit sie später gleichmäßig garen. Kleinere Stücke lassen sich besser mit den anderen Zutaten der Füllung vermischen und passen perfekt in jede Gabel voll Pastete. Legen Sie die gewürfelten Hähnchenstücke beiseite, am besten in einer Schüssel.
- Das Gemüse schneiden:
- Zwiebel und Knoblauch: Schälen Sie die Zwiebel und hacken Sie sie sehr fein. Auch der Knoblauch sollte geschält und entweder fein gehackt oder durch eine Knoblauchpresse gedrückt werden. Diese beiden Zutaten bilden die aromatische Basis unserer Pastete.
- Möhren: Schälen Sie die Möhren gründlich. Schneiden Sie sie dann der Länge nach in Stifte und anschließend in kleine Würfel. Eine Würfelgröße von etwa 0,5 cm ist ideal, da sie so schnell garen und sich gut in die Füllung einfügen.
- Staudensellerie: Waschen Sie die Selleriestangen und entfernen Sie gegebenenfalls faserige Stellen. Schneiden Sie den Sellerie ebenfalls in kleine Würfel von ähnlicher Größe wie die Möhren. Sellerie verleiht der Füllung eine wunderbare, leicht herbe Frische.
- Champignons: Putzen Sie die Champignons vorsichtig mit einem feuchten Tuch oder einer Pilzbürste. Vermeiden Sie es, sie unter fließendem Wasser zu waschen, da sie sich sonst vollsaugen und an Geschmack verlieren könnten. Je nach Größe können Sie die Pilze vierteln oder in Scheiben schneiden.
- Erbsen: Die tiefgekühlten Erbsen können Sie einfach in der Tüte lassen; sie werden erst ganz zum Schluss hinzugefügt.
- Brühe und Milchprodukte abmessen: Messen Sie die Hühnerbrühe, Sahne und Milch ab und stellen Sie sie griffbereit. So müssen Sie während des Kochens nicht mehr suchen und können die Flüssigkeiten zügig hinzufügen, was besonders wichtig ist, wenn Sie eine klumpenfreie Sauce zubereiten möchten.
- Blätterteig vorbereiten: Nehmen Sie die beiden Rollen Blätterteig aus dem Kühlschrank, aber entrollen Sie sie noch nicht. Der Teig sollte kühl sein, aber nicht eiskalt, da er sich sonst schlechter verarbeiten lässt. Er sollte Zimmertemperatur erreichen, wenn Sie kurz vor dem Zusammenbau der Pastete stehen.
- Backform vorbereiten: Fetten Sie eine ofenfeste Form (ca. 25×20 cm oder eine runde Form mit 24-26 cm Durchmesser und etwa 5-7 cm Tiefe) leicht mit Butter oder Öl ein. Optional können Sie den Boden auch mit Backpapier auslegen, um ein Ankleben zu verhindern.
Ein kleiner Tipp: Eine gute Mise en Place (alles an seinem Platz) ist der Schlüssel zu einem stressfreien Kocherlebnis. Nehmen Sie sich diese paar Minuten Zeit, es wird sich lohnen!
2. Zubereitung der cremigen Hähnchenfüllung – Das Herzstück Ihrer Pastete
Die Füllung ist der Star unserer “Blaetterteig Haehnchenpastete”. Sie muss reichhaltig, aromatisch und perfekt gewürzt sein, damit der knusprige Blätterteig sie ideal ergänzen kann. Nehmen Sie sich für diesen Schritt genügend Zeit, denn hier entsteht der unverwechselbare Geschmack.
- Hähnchen anbraten:
Erhitzen Sie 2 EL Olivenöl oder Butter in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Sobald das Fett heiß ist und zu glänzen beginnt (bei Öl) oder leicht schäumt (bei Butter), geben Sie die gewürfelten Hähnchenstücke hinzu. Achten Sie darauf, den Topf nicht zu überfüllen. Braten Sie das Hähnchen in Portionen an, falls Ihr Topf zu klein ist. So kann es schön bräunen, anstatt zu kochen. Braten Sie die Stücke von allen Seiten an, bis sie eine goldbraune Farbe haben. Das dauert pro Portion etwa 5-7 Minuten. Durch das Anbraten bekommt das Hähnchen eine tolle Geschmacksbasis. Nehmen Sie das angebratene Hähnchen aus dem Topf und stellen Sie es beiseite.
- Gemüse andünsten:
Geben Sie bei Bedarf einen weiteren Teelöffel Öl oder Butter in denselben Topf. Fügen Sie die gewürfelten Zwiebeln hinzu und dünsten Sie sie bei mittlerer Hitze etwa 3-4 Minuten an, bis sie weich und glasig sind. Sie sollen nicht bräunen, sondern nur ihren süßlichen Geschmack entfalten. Geben Sie nun die Möhren- und Selleriewürfel hinzu und dünsten Sie sie weitere 5-7 Minuten mit, bis sie leicht weicher werden. Rühren Sie dabei regelmäßig um. Fügen Sie anschließend den gehackten Knoblauch und die Champignons hinzu. Braten Sie alles zusammen weitere 5-8 Minuten, bis die Champignons ihre Flüssigkeit abgegeben und diese wieder verdampft ist. Sie sollten nun leicht gebräunt sein. Durch das Andünsten des Gemüses wird es zarter und süßer.
- Die Bechamel-Basis für die Sauce zubereiten:
Schieben Sie das Gemüse im Topf an den Rand, sodass in der Mitte eine freie Fläche entsteht. Geben Sie die 3 EL Butter für die Sauce in die Mitte und lassen Sie sie schmelzen. Sobald die Butter geschmolzen ist, streuen Sie die 3 EL Mehl darüber und verrühren Sie es zügig mit einem Schneebesen oder Holzlöffel zu einer glatten Paste (einer sogenannten Roux). Lassen Sie die Roux unter ständigem Rühren etwa 1-2 Minuten kochen, um den rohen Mehlgeschmack zu entfernen. Sie sollte dabei leicht goldgelb werden.
Dieser Schritt ist entscheidend für eine klumpenfreie Sauce.
- Flüssigkeit hinzufügen und Sauce eindicken:
Gießen Sie nun die Hühnerbrühe langsam und unter ständigem, kräftigem Rühren mit dem Schneebesen zur Roux. Beginnen Sie mit einem kleinen Schuss Brühe, rühren Sie, bis sich alles zu einer dicken Paste verbunden hat, und geben Sie dann schrittweise den Rest der Brühe hinzu. Rühren Sie dabei ununterbrochen, um Klümpchen zu vermeiden. Bringen Sie die Sauce zum Kochen und lassen Sie sie unter Rühren etwa 2-3 Minuten köcheln, bis sie anfängt, einzudicken.
Geben Sie dann die Sahne und die Milch hinzu und verrühren Sie alles gut. Lassen Sie die Sauce erneut aufkochen und bei niedriger Hitze weitere 5 Minuten köcheln, bis sie die gewünschte cremige Konsistenz erreicht hat. Sie sollte dick genug sein, um die Rückseite eines Löffels zu überziehen, aber noch flüssig genug, um sich gut mit den anderen Zutaten zu verbinden.
- Würzen und finalisieren der Füllung:
Geben Sie das angebratene Hähnchenfleisch zurück in den Topf zur Sauce und dem Gemüse. Rühren Sie die tiefgekühlten Erbsen sowie den getrockneten Thymian und Rosmarin und die Muskatnuss unter. Achten Sie darauf, die Erbsen nicht zu lange mitzukochen, da sie sonst ihre leuchtend grüne Farbe verlieren und matschig werden könnten. Schmecken Sie die Füllung großzügig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab. Seien Sie hier nicht zu sparsam, denn eine gut gewürzte Füllung ist das A und O einer leckeren Pastete. Nehmen Sie eine kleine Kostprobe und passen Sie die Würzung bei Bedarf an.
Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie die Füllung etwa 10-15 Minuten ruhen, damit sich die Aromen voll entfalten können und die Füllung etwas abkühlt, bevor sie in den Blätterteig gefüllt wird. Dies verhindert, dass der Blätterteig zu schnell durchweicht.
Die perfekte Konsistenz: Die Füllung sollte cremig, aber nicht zu flüssig sein, da sie sonst den Blätterteig durchweicht. Ist sie zu dick, können Sie einen kleinen Schuss Brühe oder Milch hinzufügen. Ist sie zu flüssig, lassen Sie sie noch etwas länger einkochen oder binden Sie sie mit einer kleinen Menge in Wasser angerührter Speisestärke.
3. Zusammenbau und Backen der Blaetterteig Haehnchenpastete – Der knusprige Abschluss
Nun kommt der Moment, in dem die köstliche Füllung ihren knusprigen Mantel bekommt. Der Blätterteig wird unsere cremige Hähnchenfüllung umschließen und beim Backen zu einer goldbraunen, luftigen Haube aufsteigen, die bei jedem Bissen herrlich knuspert.
- Ofen vorheizen und Blätterteig vorbereiten:
Heizen Sie Ihren Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Dies ist eine ideale Temperatur, damit der Blätterteig schnell aufgeht und schön knusprig wird, bevor die Füllung zu stark nachgart. Rollen Sie die erste Blätterteigrolle vorsichtig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche aus. Stellen Sie sicher, dass sie groß genug ist, um den Boden und die Seiten Ihrer vorbereiteten Backform gut auszulegen. Sollte sie nicht ganz passen, können Sie die Ränder leicht andrücken oder mit einem Nudelholz sanft ausrollen, um die gewünschte Größe zu erreichen.
- Die untere Teigschicht einlegen:
Heben Sie den ausgerollten Blätterteig vorsichtig an und legen Sie ihn in Ihre eingefettete Backform. Drücken Sie den Teig sanft an den Boden und die Seiten der Form an. Achten Sie darauf, dass der Teig bis zum Rand der Form reicht und keine Löcher entstehen. Überstehende Ränder können Sie vorerst hängen lassen oder vorsichtig abschneiden, wenn sie zu lang sind. Mit einer Gabel stechen Sie mehrmals in den Boden des Blätterteigs. Dies hilft, dass der Boden beim Backen nicht zu stark aufgeht und die Pastete eine gleichmäßige Form behält. Ein zu stark aufgegangener Boden kann dazu führen, dass die Füllung nicht genügend Platz hat oder der Teig ungleichmäßig gart.
- Füllung einfüllen:
Verteilen Sie die leicht abgekühlte Hähnchenfüllung gleichmäßig in der mit Blätterteig ausgelegten Form. Achten Sie darauf, die Füllung nicht bis zum äußersten Rand der Teigform zu füllen, sondern lassen Sie etwa 1-1,5 cm Platz zum Rand hin. Dieser Raum wird benötigt, um den oberen Blätterteigdeckel gut zu verschließen. Die Füllung sollte die Form gut ausfüllen, aber nicht überquellen.
- Den Deckel auflegen und versiegeln:
Rollen Sie die zweite Blätterteigrolle auf Ihrer leicht bemehlten Arbeitsfläche aus. Legen Sie diesen Blätterteig vorsichtig als Deckel über die Füllung in der Form. Drücken Sie die Ränder des oberen Blätterteigs fest an die Ränder des unteren Blätterteigs an. Sie können dies mit den Fingern tun oder eine Gabel verwenden, um ein schönes Muster zu erzeugen und die Ränder fest miteinander zu verbinden. Ein gut versiegelter Rand verhindert, dass die cremige Füllung während des Backens austritt und sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit in der Pastete bleibt, was zu einer saftigen Füllung führt.
Schneiden Sie überschüssigen Teig am Rand der Form ab, aber bewahren Sie die Reste auf. Diese können Sie später für kleine Dekorationen wie Blätter oder Flechtmuster verwenden, die die Pastete noch ansprechender machen.
- Einstechen und Bestreichen:
Verquirlen Sie das Ei in einer kleinen Schüssel mit einem Schuss Wasser oder Milch. Bestreichen Sie die gesamte Oberfläche des Blätterteigdecksels großzügig mit dem verquirlten Ei. Das Ei sorgt für eine wunderschöne goldbraune Farbe und einen schönen Glanz. Stechen Sie nun mit einem kleinen scharfen Messer 3-4 Schlitze oder kleine Löcher in die Mitte des Blätterteigdeckels. Diese Dampfschlitze sind sehr wichtig, da sie es dem Dampf aus der heißen Füllung ermöglichen, während des Backens zu entweichen. Ohne diese Schlitze könnte sich der Dampf unter dem Teig sammeln und ihn ungleichmäßig aufblähen oder sogar reißen lassen.
Wenn Sie möchten, können Sie die aufbewahrten Teigreste verwenden, um kleine Formen (z.B. Blätter, Herzen oder Sterne) auszuschneiden und diese auf den Pastetendeckel zu legen, bevor Sie ihn mit Ei bestreichen. Das verleiht Ihrer “Blaetterteig Haehnchenpastete” eine persönliche Note und macht sie noch appetitlicher.
- Backen der Pastete:
Stellen Sie die gefüllte Form vorsichtig in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie die Pastete für ca. 30-40 Minuten. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren. Halten Sie ein Auge darauf: Der Blätterteig sollte goldbraun und aufgegangen sein. Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, aber der Teig noch nicht ganz durch ist, können Sie die Pastete locker mit Alufolie abdecken und die restliche Backzeit fortsetzen. Achten Sie darauf, dass der Teig an den Rändern und in der Mitte gut durchgebacken ist.
- Ruhezeit und Servieren:
Nehmen Sie die fertige “Blaetterteig Haehnchenpastete” aus dem Ofen und lassen Sie sie vor dem Servieren etwa 10-15 Minuten ruhen. Diese Ruhezeit ist wichtig, damit sich die Füllung etwas setzt und fester wird, was das Portionieren erleichtert. Außerdem ist die Füllung direkt aus dem Ofen extrem heiß, und eine kurze Abkühlphase verhindert Verbrennungen. Garnieren Sie die Pastete vor dem Servieren optional mit frischer gehackter Petersilie. Die frische Petersilie sorgt nicht nur für einen Farbtupfer, sondern auch für eine leichte, frische Note, die wunderbar mit der reichhaltigen Füllung harmoniert.
Serviervorschlag: Ihre selbstgemachte “Blaetterteig Haehnchenpastete” schmeckt fantastisch pur oder begleitet von einem knackigen grünen Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing. Auch gedünstetes Gemüse wie Brokkoli oder grüne Bohnen passt hervorragend dazu und rundet das Gericht ab.

Fazit:
Nachdem wir uns durch die köstliche Welt der Blaetterteig Haehnchenpastete gekocht haben, bin ich überzeugt, dass dieses Rezept ein absolutes Muss für jede Küche ist. Es ist nicht nur ein Gericht, das Herz und Seele wärmt, sondern auch eines, das beeindruckt, ohne übermäßig komplex zu sein. Die Kombination aus zartem, saftigem Hähnchenfleisch, umhüllt von einer reichhaltigen, cremigen Sauce, und das Ganze gebettet unter einer goldenen, knusprigen Blätterteighaube – das ist einfach kulinarische Poesie. Diese Pastete verkörpert den ultimativen Comfort Food-Genuss und beweist, dass Hausmannskost keineswegs langweilig sein muss. Im Gegenteil, sie kann elegant, raffiniert und absolut unwiderstehlich sein. Die Texturenvielfalt, von der Fluffigkeit des Teigs bis zur Zartheit des Fleisches und der Cremigkeit der Füllung, macht jeden Bissen zu einem Erlebnis. Ich finde, es ist die perfekte Mahlzeit, um Familie und Freunde an einem kalten Abend zu verwöhnen oder auch als Highlight auf einem festlichen Tisch. Es strahlt Gemütlichkeit aus und lädt zum gemeinsamen Genießen ein.
Was diese Blaetterteig Haehnchenpastete so besonders macht, ist ihre Vielseitigkeit und die Möglichkeit, sie an den eigenen Geschmack anzupassen. Sie ist mehr als nur ein Rezept; sie ist eine Leinwand für Ihre kulinarische Kreativität. Ich habe bereits unzählige Male erlebt, wie dieses Gericht bei meinen Gästen für strahlende Gesichter gesorgt hat, und das ist es doch, was gutes Essen ausmacht, oder? Es geht darum, Freude zu bereiten und unvergessliche Momente zu schaffen. Die Einfachheit der Zubereitung, gepaart mit dem spektakulären Ergebnis, macht es zu einem echten Geheimtipp in meiner Rezeptsammlung. Ich bin mir sicher, dass auch Sie begeistert sein werden, wie unkompliziert man solch ein schmackhaftes Gericht zaubern kann, das aussieht, als käme es direkt aus der Küche eines Spitzenkochs.
Serviervorschläge und Variationen für Ihre Pastete
Um Ihre selbstgemachte Blaetterteig Haehnchenpastete perfekt abzurunden, empfehle ich Ihnen einige meiner Lieblingsbeilagen und Variationsmöglichkeiten. Für ein vollständiges und ausgewogenes Gericht passt hervorragend ein einfacher, knackiger grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing. Die Frische des Salats bildet einen wunderbaren Kontrast zur Reichhaltigkeit der Pastete. Wer es deftiger mag, kann auch ein cremiges Kartoffelpüree oder gedünstetes Saisongemüse wie grüne Bohnen, Brokkoli oder Spargel dazu servieren. Ich persönlich liebe es, wenn die Reste des Kartoffelpürees sich mit der restlichen Füllung auf dem Teller vermischen – ein Traum!
Aber warum nicht auch ein wenig experimentieren? Hier sind einige Ideen, wie Sie Ihrer Pastete eine persönliche Note verleihen können:
- Gemüse-Booster: Fügen Sie Ihrer Füllung weitere Gemüsesorten hinzu, wie Erbsen, Karottenwürfel, Champignons, Lauchringe oder sogar Süßkartoffelwürfel. Braten Sie diese am besten kurz an, bevor Sie sie zur Hähnchenmischung geben. Das erhöht nicht nur den Nährwert, sondern auch die geschmackliche Tiefe.
- Käse-Liebhaber: Eine Prise geriebener Käse, wie Cheddar oder Gruyère, unter die Blätterteighaube gestreut oder direkt in die Füllung gemischt, kann eine zusätzliche Dimension von Geschmack und Cremigkeit hinzufügen. Ich finde, ein kräftiger Käse harmoniert wunderbar mit der zarten Hähnchenfüllung.
- Kräuter-Magie: Frische Kräuter sind der Schlüssel! Experimentieren Sie mit Thymian, Rosmarin, Estragon oder Petersilie. Ich habe festgestellt, dass eine Mischung aus frischem Thymian und Estragon der Füllung eine besonders aromatische Note verleiht.
- Wein-Note: Ein kleiner Schuss trockener Weißwein während des Anbratens der Zwiebeln und des Fleisches kann die Sauce ungemein veredeln und für eine subtile Säure sorgen, die das Gericht aufwertet. Lassen Sie den Alkohol gut verkochen, bevor Sie die Flüssigkeit hinzufügen.
- Schärfe nach Wunsch: Für diejenigen, die es etwas pikanter mögen, können Sie eine Prise Cayennepfeffer oder eine fein gehackte Chilischote zur Füllung geben. Dies sorgt für einen angenehmen Kick, ohne das Gericht zu überlagern.
- Vegetarische Alternative: Ersetzen Sie das Hähnchen durch eine Mischung aus Pilzen, Linsen und mehr Gemüse für eine genauso befriedigende vegetarische Variante. Der Blätterteig funktioniert hier genauso wunderbar!
Ihr Moment in der Küche: Probieren Sie es aus!
Nun, da Sie alle Geheimnisse und Tipps für diese wundervolle Blaetterteig Haehnchenpastete kennen, gibt es nur noch eines zu tun: Wagen Sie sich an dieses Rezept! Ich verspreche Ihnen, die Mühe – die ohnehin minimal ist – lohnt sich in jedem einzelnen Bissen. Es ist ein Gericht, das sowohl Anfänger als auch erfahrene Köche begeistern wird, und ich bin sicher, es wird schnell zu einem festen Bestandteil Ihres Repertoires. Die Freude, etwas so Köstliches mit den eigenen Händen zu schaffen, ist unbezahlbar. Stellen Sie sich vor, wie der Duft der frisch gebackenen Pastete durch Ihr Zuhause zieht und alle an den Tisch lockt – das ist für mich das wahre Glück in der Küche.
Ich kann es kaum erwarten, von Ihren Kocherlebnissen zu hören! Haben Sie das Rezept genau befolgt oder haben Sie eine der Variationen ausprobiert? Vielleicht haben Sie sogar Ihre ganz eigene, kreative Wendung hinzugefügt? Bitte teilen Sie Ihre Erfahrungen, Ihre Fotos und Ihre persönlichen Anpassungen in den Kommentaren unter diesem Artikel. Ich liebe es, zu sehen, wie meine Rezepte in Ihrer Küche zum Leben erweckt werden und wie Sie sie zu Ihren eigenen machen. Lassen Sie uns gemeinsam diese kulinarische Reise fortsetzen und uns gegenseitig inspirieren. Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Blätterteig Hähnchenpastete: Knusprig & Lecker selber machen
Diese Blätterteig Hähnchenpastete ist eine herzhafte, tröstliche und unglaublich schmackhafte Delikatesse. Zarte Hähnchenstücke, eingebettet in eine aromatische, cremige Sauce mit frischem Gemüse, umhüllt von luftigem, butterzartem Blätterteig. Ein Gericht, das Erinnerungen weckt und für Wärme und Gemütlichkeit steht.
Zutaten
-
2 Rollen Blätterteig (à ca. 275 g) aus dem Kühlregal
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1 großes Ei (verquirlt)
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500-600 g Hähnchenbrustfilet
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2 EL Olivenöl oder Butter
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1 große Zwiebel (ca. 150 g), fein gewürfelt
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2-3 Knoblauchzehen, gehackt
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2-3 Möhren (ca. 200 g), gewürfelt
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2 Stangen Staudensellerie (ca. 100 g), gewürfelt
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150 g frische Champignons, geputzt und geviertelt/geschnitten
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150 g tiefgekühlte Erbsen
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3 EL Butter
-
3 EL Mehl (Type 405 oder 550)
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500 ml Hühner- oder Gemüsebrühe
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150 ml Sahne (30-35% Fett)
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100 ml Milch (Vollmilch oder 1,5% Fett)
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1-2 TL getrockneter Thymian
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1/2 TL getrockneter Rosmarin
-
1/4 TL gemahlene Muskatnuss
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Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
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Frische Petersilie (gehackt, optional, zum Garnieren)
Anweisungen
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Step 1
Hähnchenbrustfilets in 2-3 cm große Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch, Möhren und Staudensellerie fein würfeln. Champignons putzen und vierteln oder in Scheiben schneiden. Brühe, Sahne und Milch abmessen. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine ofenfeste Form (ca. 25×20 cm oder Ø24-26 cm) fetten. Blätterteigrollen bereitstellen. -
Step 2
2 EL Öl/Butter in einem großen Topf erhitzen. Hähnchen portionsweise goldbraun anbraten, beiseite stellen. Ggf. etwas Fett zugeben. Zwiebeln andünsten, dann Möhren und Sellerie 5-7 Min. mitdünsten. Knoblauch und Champignons zugeben, weitere 5-8 Min. braten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. -
Step 3
Gemüse an den Rand schieben, 3 EL Butter in der Mitte schmelzen. 3 EL Mehl einrühren und 1-2 Min. zu einer glatten Roux kochen. Brühe langsam unter ständigem Rühren zugießen, aufkochen. Sahne und Milch einrühren, erneut aufkochen und 5 Min. köcheln lassen, bis die Sauce cremig ist. -
Step 4
Angebratenes Hähnchen und tiefgekühlte Erbsen zur Sauce geben. Thymian, Rosmarin und Muskatnuss einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Füllung 10-15 Min. abkühlen lassen, damit sich die Aromen entfalten. -
Step 5
Die erste Blätterteigrolle in die vorbereitete Form legen und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die Füllung gleichmäßig in die Form geben, dabei 1-1,5 cm Rand lassen. Die zweite Blätterteigrolle als Deckel auflegen. Die Ränder fest andrücken und versiegeln (überschüssigen Teig für Deko aufheben). -
Step 6
Den Blätterteigdeckel mit verquirltem Ei bestreichen. 3-4 Dampfschlitze in die Mitte schneiden (ggf. Teigreste als Deko anbringen). Im vorgeheizten Ofen 30-40 Min. backen, bis der Teig goldbraun und aufgegangen ist. Pastete aus dem Ofen nehmen und vor dem Servieren 10-15 Min. ruhen lassen. Optional mit frischer Petersilie garnieren und mit einem grünen Salat servieren.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





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